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Das Beckenboden Zentrum München (BBZM) ist das einzige Beckenboden Zentrum in Bayern, das alle denkbaren Senkungs- und Harninkontinenz-Operationen ohne Bauchschnitt d.h. wählbar entweder durch den vaginalen oder minimalinvasiven Zugang (Bauchspiegelung) anbietet. Somit finden wir für jede Patientin, je nach individueller Situation, den am wenigsten belastenden Eingriff.
Die mittlerweile zehn Jahre lange Erfahrung der interdisziplinären Arbeit im BBZM führte zur Erarbeitung des unvergleichbar breiten Spektrums der operativen Therapie.
In unserer Arbeit konzentrieren wir uns nicht nur auf die urogynäkologischen Krankheitsbilder, wie Genital-Senkung oder Inkontinenz, sondern behandeln alle Probleme und Krankheiten, die das weibliche Becken betreffen

Operationen bei Belastungsinkontinenz

Wenn eine physiotherapeutische Behandlung nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat, kann eine Operation eine Belastungsinkontinenz bessern oder auch heilen. Es stehen dafür zahlreiche verschiedene Operationsmöglichkeiten zur Verfügung. Welche Operation für Sie die richtige ist, kann erst nach einer gründlichen Untersuchung entschieden werden.

Bandoperationen

(Einlage eines Kunststoffbandes unter die mittlere Harnröhre)

Diese Operation ist die am häufigsten angewendete Operation bei Belastungs­inkontinenz. Über einen kleinen Schnitt in der Scheide unter der Harnröhre wird ein Kunststoffband entweder zur Oberschenkelinnenseite hin (transobturatorisches Band) oder hinter dem Schambeinbogen (retropubisches Band) ausgeleitet. Das Band soll spannungsfrei unter der Harnröhre liegen.
Der Eingriff kann in Lokalanästhesie, in Spinalanästhesie oder in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt werden. Die Operationsdauer beträgt in der Regel 15-20 Minuten. Nach der Operation müssen Restharnkontrollen durchgeführt werden, um zu gewährleisten, dass sich die Blase gut entleert. Selten ist es erforderlich, nach 1-2 Tagen das Band etwas zu lockern. Die Erfolgswahrscheinlichkeit für diese Operationen beträgt 80-90% Besserung und Heilung.

Über Risiken und Komplikationen werden Sie in einem Vorgespräch ausführlich informiert.

Laparoskopisches Anheben der Scheide
(Kolposuspension,s.g. Burch-Operation)

In bestimmten Situationen ist eine Kolposuspension die geeignete Operation. Dabei wird durch die Bauchspiegelung die Scheide angehoben und mit Fäden hinter dem Schambeinbogen fixiert. Dadurch wird der Blasenhals stabilisiert. Diese Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose und dauert ca. 45 Minuten. Nach der Operation sind Restharnkontrollen erforderlich. Die Erfolgsaussichten betragen je nach Vorgeschichte 70-80% Besserung und Heilung.

Unterspritzen der Harnröhre mit Urethral Bulking System

In einer Rezidiv Situation, d.h. bei Versagen von anderen Techniken, wird hier endoskopisch ein Hydrogel (Bulkamid), welches zu 97,5% aus hochreinem Wasser und zu 2,5% aus quervernetztem Polyacrylamid besteht, oder ein Silikon Depot (Urolastic) in die Harnröhrenwand gespritzt.

In ausgewählten Fällen ist eine Stützung der Scheide und der Gebärmutter mit Netzen auch bei Drangbeschwerden (überaktive Blase mit oder ohne Urinverlust) sinnvoll.

Welche Operation für Sie die richtige ist, wird bei der Voruntersuchung vom Operateur gemeinsam mit Ihnen entschieden.

 

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